Gummistiefel und viel Schweiß zum Schutz vor Wildschäden



 
Bericht der Eislinger Zeitung vom 13. November 2008
 


Herrlicher Sonnenschein, 30 fröhliche Schüler in Gummistiefeln und zwei Maisfelder – da kann die Schutzmaßnahme vor Wildschäden beginnen!

Am 23. September fuhren die Schüler der Klasse 8d mit ihren Klassenlehrern Frau Vöhringer und Schulleiter Herr Fischer von der Dr.-Engel-Realschule in Eislingen auf den Fahrrädern zu ihrem Einsatzgebiet. Zwei bereits abgeerntete Maisfelder im Jagdrevier Hohenstaufen mussten von liegen gebliebenen  Maiskolben, Körnern und Stängeln befreit werden. Die betroffenen Äcker waren bereits davor von Wildschweinen besucht worden, wobei es zu Schäden in der Maisfrucht und zu abgeknickten Stängeln kam. Diese konnten deshalb nicht von der Erntemaschine aufgenommen werden. Die große Gefahr für weitere Schäden in der Folgefrucht, wie dem Winterweizen, besteht darin, dass die im Boden verbliebenen Maiskörner vom Schwarzwild über den Herbst und Winter gefunden werden könnten. Beim „Brechen“, dem Wühlen nach Körnern im Boden, zerstört das Wild dann Keimlinge und frische Pflanzen und somit einen Teil der Folgefrucht.

Durch diese Aktion der Schüler wurde die Gefahr von weiteren Schäden für die betroffenen Bauern deutlich reduziert. Dafür spendierten die Hohenstaufener Jäger Vesper und Getränke zur Stärkung. Für ihren Einsatz bekamen die Schüler außerdem einen Zuschuss in die Klassenkasse.

Das Geld soll der Englandreise im kommenden Jahr zu Gute kommen.
 


              



Zum Vergrößern auf das entsprechende Bild klicken

Fotos: Christina Vöhringer

 


Die Berichte der Zeitung könnt ihr unten abrufen.
 


   Bericht der Eislinger Zeitung (ohne Datum)

 
 Bericht der Eislinger Zeitung vom 05.11.2008
 

 
 
Seite 1    
< Back to the Roots >