Besuch des Jüdischen Museums in Jebenhausen



 Klasse 8b mit einer etwas anderen Deutschstunde     
 


Am 19. Mai 2009 fand für die Klasse 8b der Deutschunterricht nicht im Klassenzimmer statt, sondern es ging ins Jüdische Museum nach Jebenhausen. Dem Besuch vorausgegangen war die Auseinandersetzung mit der Judenverfolgung unter dem Nazi-Regime, dem jüdischen Glauben und seinen Riten im Rahmen der Lektüre „Damals war es Friedrich“ von Hans-Peter Richter.

Zu Beginn führte  der Leiter Herr Kuppler in die Geschichte der Juden in Jebenhausen ein, was einige Schüler in einem kleinen Rollenspiel mitgestalteten. Dann informierte er sehr anschaulich über Rituale des jüdischen Glaubens, sowie jüdische Feste und Gottesdienste. Um das Judentum hautnah kennen zu lernen, bekamen einige Schüler Kippas aufgesetzt. Ein paar durften sogar eine echte Thora sehen.
Den Schülern wurde auch gesagt, dass der Gottesdienst nicht, wie häufig bei den Christen, um 9:30 Uhr anfängt, sondern gegen 10:00 Uhr und auch nur, wenn mindestens 10 beschnittene Männer in der Synagoge anwesend sind. Auch dauert der Gottesdienst einige Stunden und im Mittelpunkt steht das Lesen aus der Thora. Als besonderen Höhepunkt las Herr Kuppler dann aus seiner selbst geschriebenen Thora auf hebräisch vor.

Mit dem Eindruck, eine außergewöhnliche und direkte Information über die jüdische Religion erhalten zu haben, kehrten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Frau Schuster und Frau Meyer in die Schule zurück.

Das war ein interessanter Unterrichtsmorgen!

Janika Huter, Kl. 8b

 


    

       



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Bildmaterial: Ulla Meyer

 

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