Workshop "Von der Klasse zum Team"

 

  Klasse 5b besucht die Landesgartenschau
 

 

Am 16.05.2014 fuhren uns einige Eltern mit ihren PKW zur Landesgartenschau nach Schwäbisch Gmünd. Nach etwa 45 Minuten waren wir auf dem Gelände der Landesgartenschau angekommen, und der erste Eindruck war atemberaubend: überall wunderschöne Blumen und ein riesiger Kletterwald. Als wir eintrafen setzten wir erstmal hin und nahmen unsere Vesper aus unseren Rucksäcken. Wir gingen während dem Vespern zu unserem Betreuer für das Grüne Klassenzimmer. Er war wirklich sehr nett. Zusammen gingen wir in den Wald zum Grünen Klassenzimmer. Dort angekommen lag ein Seil auf dem Boden, das wir um unsere Hüfte legten. Marius, der Betreuer meinte, wir sollen das Seil spannen, damit einer von uns über das Seil laufen kann. Wir dachten, dass wir das niemals schaffen. Argurim versuchte über das Seil zu balancieren, doch leider fand er keinen Halt. Jakob versuchte es ebenfalls, und diesmal hat es geklappt: er ist eine ganze Runde auf dem Seil gelaufen, und wir haben uns alle sehr gefreut, dass wir diese Aufgabe meistern konnten. Danach folgte eine Aufgabe mit einem Tennisball. Wir sollten ihn irgendwem aus der Klasse zuwerfen. Gesagt, getan. Diese Aufgabe schafften wir mit links. Schon wurde es etwas schwieriger, denn ein Ball musste in der gleichen Reihenfolge wie vorhin geworfen werden, ein zweiter Ball rückwärts. Aber auch das war einfach. Überraschenderweise holte Marius einen dritten Ball. Wir sollten 2 Bälle vorwärts und einen Ball rückwärts durchgehen lassen. Wir schmiedeten gemeinsam einen Plan und stellten uns in der Reihenfolge auf, in der wir geworfen hatten. Die 3 Bälle kamen nach 19 Sekunden an! Die Aufgabe war eigentlich simpel, wir mussten nur im Team arbeiten.

Anschließend folgte eine Aufgabe, die leicht wirkte, doch da irrten wir uns gewaltig. Wir haben 23 Platten bekommen, jeder Schüler eine. Wir sollten uns vorstellen, dass der Boden ein Fluss ist, der verseucht war, und den wir überqueren mussten. Wenn man auf das Wasser tritt wird man blind. Aber in echt bekamen wir nur eine Augenbinde. Dann gab es da noch ein Schaf, das auf unserem Weg auf einer Platte saß. Wir mussten es retten und würden dann die Platte für uns verwenden können. Doch das war nicht das Schwierigste an dem  Spiel: das Komplizierteste war, dass wir die Platten nicht unberührt lassen durften, weil sie sonst von der Strömung weggeschwemmt wurden. Wir besprachen uns und legten los. Nick begann und legte die Platten nacheinander vor sich hin. Je mehr Platten er gelegt hatte, desto mehr Schüler konnten sich einreihen. Immer wieder passten wir nicht richtig auf und verloren dadurch viele Platten, bis der Betreuer Marius das Spiel abbrach. Er wollte uns erklären, dass wir zu unkonzentriert arbeiteten. Das nahmen wir uns zu Herzen und setzten den geforderten Plan in die Tat um. Diesmal hat es gut geklappt, doch trotz aller Mühe verloren wir wieder ein paar Platten. Als nach ca. einer halben Stunde alle den „Fluss“ überquert hatten, waren wir alle so stolz auf uns und erkannten, dass wir noch vor einer Stunde nur eine Klasse waren, jetzt aber ein Team sind.

Kurz darauf verabschiedeten wir uns von Marius. Das „Team“ und ich liefen zu einem sonnigen Plätzchen, wo zwei kleine Bänke standen. Frau Heller sagte uns, dass wir uns in kleinen Gruppen auf dem Gelände der Landesgartenschau bewegen durften. Alle stürmten in ihren Gruppen los mit der Hoffnung eines der kleinen Boote in dem Wasserbecken neben uns zu bekommen. Glücklicherweise bekamen alle Gruppen ein Boot. Meine Gruppe und ich ruderten los, und es machte unglaublich viel Spaß. Wir mussten ständig kichern! Als wir genug vom Bootfahren hatten sind wir auf einem großen Trampolin herum gehopst. Das hat uns auch Freude bereitet. Nun bestiegen wir mutig einen riesig großen Turm. Zuerst war uns ein bisschen mulmig im Bauch, doch wir konnten die Angst besiegen. Leider war unsere Zeit dann schon zu Ende und wir fuhren müde und erschöpft nach Hause.


FAZIT:

Bei dem Besuch auf der Landesgartenschau habe ich gelernt:

-         im Team zu arbeiten

-         keine Berührungsängste zu haben

-         jeden einzubeziehen

-         sich auch mal zurückzuhalten

-         den anderen zuzuhören


Man kann den Besuch auf der Landesgartenschau nur empfehlen für alle, die Spaß an Teamarbeit haben und Action lieben.


Bericht von Sarah de Vivo (Klasse 5b)
 


              

Fotos: Privat
 


 

 

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Dr.-Engel-Realschule 2014